Viel Lärm um nichts.

Kultur

Lüneburg, 23.12.2011
Leserbrief

Viel Lärm um nichts.
Antwort auf den Leserbrief von Susanne von Stern, CDU-Pressesprecherin, Lüneburg
„Welche finanziellen Auswirkungen hat das?“

In ihrem Leserbrief vom 21.12.11 spekuliert Frau Susanne von Stern im Zusammenhang mit der Änderung der Geschäftsführung der Theater Lüneburg GmbH von Herrn Koch auf Herrn Fouquet und Herrn Degen-Feldmann „…dass beide für diese zusätzliche Tätigkeit mehr Geld bekommen werden als Herr Koch, der seine Tätigkeit ehrenamtlich für eine Entschädigung von 250 Euro monatlich ausgeübt hat“. Sie erweckt damit den Eindruck als wäre der Theateraufsichtsrat, dem auch vier CDU-Mitglieder angehören, nicht in der Lage, angemessene und kostengünstige Entscheidungen zu fällen. Tatsache ist, dass genau dieser Punkt vor der Entscheidung im Aufsichtsrat dargelegt wurde, mit dem Ergebnis, dass dies keineswegs zu einer teureren Lösung führt, sondern diese kostengünstiger ist als zum Zeitpunkt vor dem Wechsel des Intendanten und Verwaltungsdirektors. So hat sich denn der Aufsichtsrat für die neue Lösung entschieden, übrigens ohne Gegenstimme. Frau von Stern ist zwar noch neu im Amt der Pressesprecherin der CDU, es ist ihr aber nahezulegen, vor dem Abfassen von Pressemitteilungen und Leserbriefen gründlicher zu recherchieren. Sie hätte lediglich ihre CDU-Mitglieder im Aufsichtsrat befragen müssen. Sollte sie dieses getan haben, dann ist ihr Leserbrief gegenüber den Aufsichtsratsmitgliedern und den Gesellschaftern ein unfairer Akt. Ich vermute jedoch zu ihren Gunsten, dass es sich lediglich um einen Mangel innerhalb der Kommunikationsstrukturen ihrer Partei, der CDU, handelt. Das sollte sie dann schleunigst ändern.
Eugen Srugis
Mitglied des Aufsichtsrates der Theater Lüneburg GmbH