Tschernobyl ist nicht vergessen

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Am 26.04.2014 jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 28. Mal.
Das havarierte Atomkraftwerk ist seitdem zu einem Mahnmal für die Unbeherrschbarkeit und die Risiken der Atomtechnologie geworden.
Die Ereignisse in Fokushima haben dieses  noch einmal leidvoll unterstrichen. 

Die Opfer der Katastrophe – viele sind schon gestorben oder leiden unter nicht heilbaren Schilddrüsen- und Krebserkrankungen – mahnen zu einer Abkehr von der Energieerzeugung  durch Atomkraftwerke.

Deutschland ist auf einem guten Weg zum Ausstieg aus der Atomenergie und gilt  international als Vorreiter bei der Erzeugung  regenerativer Energie.

„Wir müssen diesen Weg auch auf der regionalen Ebene gehen, um das gesetzte Ziel der  Energiewende zu unterstützen und auf örtlicher Ebene schrittweise umzusetzen“, sind sich Andreas Meihsies und Heiko Dörbaum, die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD, einig.

So ist es nur konsequent, dass in Lüneburg die Weichen für diesen Weg in den vergangenen Jahren durch wirksame politische  Aktivitäten gestellt wurden 

Die Beispiele reichen von energetischen Programmen in den Schulgebäuden und Gebäuden der stadteigenen Lüwobau, Ausbau von Blockheizkraftwerken. Förderung der regenerativen Energie und Vorgaben zum Einsatz dieser Energieformen in neuen Baugebieten, Schaffung von Vorrangflächen für Windenergie bis hin zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements über die in Lüneburg gegründeten „Zukunftsgenossen“.

„Nur durch die konzertierte Aktion von Bund, Land und Gemeinden kann es gelingen, den begonnenen Ausstieg aus der Atomenergie konsequent fortzusetzen“, fassen  Meihsies und Dörbaum ihren Appell zur Energiewende am Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl zusammen.