Teilflächen der Theodor-Körner-Kaserne in Gewerbegebiete umwandeln

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Teilflächen der Theodor-Körner-Kaserne in Gewerbegebiete umwandeln

Wir begrüßen es wenn wir Teilflächen der Theodor-Körner-Kaserne früher als erwartet in die Entwicklungsplanung aufnehmen können. Es ist eine große Chance für mehr Gewerbebetriebe und damit mehr Arbeitsplätze, wenn dort Gewerbeflächen entstehen können. Der Bedarf der Region geht bis zum Jahre 2025 von 60 ha. aus. Zur Deckung des Bedarfs kann das Gelände einen erheblichen Beitrag leisten, erklären die wirtschaftspolitischen Sprecher im Lüneburger Stadtrat Eugen Srugis (SPD) und Ulrich Blanck (Bündnis90/Die Grünen). Grundsätzlich muss auch das Gelände des Flugplatzes in die Betrachtung mit einbezogen werden. Deshalb bleibt es bei der, wenn auch unterschiedlichen Auffassung, in der Gruppe. Auf keinen Fall kommt eine Vertragsverlängerung ohne mögliche Zugriffsrechte durch die Stadt in Frage, sagt Eugen Srugis. Herr Pols mit seiner CDU-Fraktion sieht offenbar schon die Zukunft des Flugplatzes als gesichert an. Dem widersprechen wir energisch, stellt Ulrich Blanck klar. Abwegig erscheint auch der Gedanke von Herrn Pols in der Nähe der Landebahn und der Werkhallen sozialen Wohnungsbau zu errichten. „Wir möchten lieber nicht darüber nachdenken, warum Herr Pols Menschen, die nur über ein niedriges Einkommen verfügen, ausgerechnet dort ansiedeln möchte. Integration funktioniert sicherlich ganz anders“, so Ulrich Blanck. SPD und Grüne haben bereits im Juli einen Antrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums gestellt. Dieser wird nun endlich in der Ratssitzung im November behandelt werden. „Es wäre gut, wenn sich Herr Pols endlich um Fördermöglichkeiten auf Bundesebene bemühen würde, damit der Mietzins pro qm 6,50 € nicht übersteigt“, sagt dazu Eugen Srugis. Im Zuge der Verhandlungen mit dem Bund sollte die Stadt darauf hinwirken, dass die von der Polizei für die Sicherung der Castor-Transporte genutzten Flächen aus der Schlieffen-Kaserne in die Theodor-Körner-Kaserne verlagert werden. Dann können diese Flächen für die Erweiterung des neuen Wohnquartiers Hanseviertels genutzt werden und auch der sogenannte bezahlbare Wohnraum dort geschaffen werden, erklären Ulrich Blanck und Eugen Srugis abschließend.

Eugen Srugis                                         Ulrich Blanck
SPD-Fraktion                            Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion