Rot-Grüne Gruppen in Kreis und Stadt setzen auf Initiative für bezahlbaren Wohnraum

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Gruppen SPD-Bündnis 90/Die Grünen Lüneburg, den 08.10.2015
im Kreistag und im Rat der Hansestadt
Lüneburg

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Pressemitteilung

Rot-Grüne Gruppen in Kreis und Stadt setzen auf Initiative für bezahlbaren Wohnraum

Vor dem Hintergrund der sich immer stärker abzeichnenden Nachfrage nach Wohnungen im bezahlbaren Bereich haben sich die Rot-Grünen Gruppen im Kreistag und im Rat der Hansestadt Lüneburg auf die Stellung eines Antrages im Kreistag verständigt.

„Mit dem Antrag wollen wir ein deutliches Zeichen für diesen Wohnungsbedarf in Stadt und Kreis setzen und erreichen, dass der Kreistag eine Wohnraum-Konferenz unter Beteiligung der Hansestadt Lüneburg und aller Gemeinden des Landkreises initiiert“, sind sich die Sprecher der Rot-Grünen Gruppen im Kreis und der Stadt, Franz-J. Kamp, Petra Kruse-Runge, Heiko Dörbaum und Andreas Meihsies einig.

Nach Intention der Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag soll am Montag in der Kreistagssitzung die Kreisverwaltung mit den Vorbereitungen für eine Wohnraum-Konferenz beauftragt werden, um „die Möglichkeiten einer verstärkten Berücksichtigung und Festlegung von sozialem Wohnungsbau“ zu erörtern und abzustimmen.
Als Basis für diese Beratungen wird ein Gutachten zur Bedarfsanalyse bis 2025 gefordert. Darüber hinaus soll die neue Förderkulisse von Bund und Land aufgezeigt werden.

„In unserer Region müssen mehr bezahlbare Wohnungen geschaffen werden. Wir wollen in einer Wohnraum-Konferenz alle Beteiligten an den Tisch holen und gemeinsam diskutieren, wie wir dem steigenden Bedarf gerecht werden. Dabei können wir die jahrelangen Erfahrungen der Hansestadt auf diesem Sektor nutzen können“, stellen Kamp und Kruse-Runge zusammenfassend fest.

Und Dörbaum und Meihsies ergänzen: „Wir senden ein starkes Signal nach Berlin und Hannover. Wir brauchen dringend mehr Fördergelder. Hannover geht mit gutem Beispiel voran und hat den Förderfond „Sozialer Wohnungsbau“ auf 400 Mio. Euro aufgestockt. Jetzt ist Berlin gefordert, den Kommunen bei dieser wichtige Daseinsvorsorge zu helfen“.