Rot-Grüne Gruppe weist Kritik der CDU zurück - Planungsüberprüfung für DRK-Seniorenwohnanlage bringt Rechtssicherheit

„Die Rot-Grüne Mehrheitsgruppe spricht sich für die Umsetzung der Seniorenwohnanlage des DRK sowie für die Schaffung eines Nahversorgungsangebotes auf dem Gelände zwischen Post, Salinenmuseum und dem Neukaufmarkt aus. Im Rahmen der Bauleitplanung wurde deutlich, dass es nachvollziehbare Einwendungen von Bürgern und Bürgerinnen,  betroffenen Anliegern und Verbänden, insbesondere zu Fragen der verkehrlichen Erschließung, gibt. Offensichtlich hat der CDU-Fraktionsvorsitzende diese Diskussion im Bauausschuss nicht mitbekommen“, erklären Heiko Dörbaum und Andreas Meihsies, die Sprecher der Rot-Grünen Gruppe.

 

„Im Rahmen der Beratung im Bauausschuss hat sich für uns herausgestellt, dass die Flächen vom Baugebiet für die DRK-Senioren-Anlage über die Postfläche für Märkte bis zum Salinenmuseum und dem Neukaufmarkt alleine schon wegen der verkehrlichen Erschließung stärker als bisher im Zusammenhang betrachtet werden müssen“, sind sich die Vorsitzenden der Fraktion von SPD und Bündnis 90/Die Grünen einig.

 

Der Rot-Grünen Gruppe liegt die Erstellung von Seniorenwohnanlagen in der Stadt sehr am Herzen. Dieswird deutlich durch den Neubau  einer Seniorenwohnanlage der Lüneburger Wohnungsbaugesellschaft auf dem St. Ursula-Gelände und gilt auch für die geplante  Wohnanlage des DRK.

 

„Allerdings ist ein Bebauungsplan, der rechtlich angreifbarist, weil eine andere Zufahrt verkehrsgerechter ist, für eine Umsetzung des Bauvorhabens wenig hilfreich. Wir setzendeshalb auf Gespräche der Entscheidungsträger zur zeitnahen Entwicklung vertretbarer Lösungsansätze“, fassen Dörbaum und Meihsies ihre Auffassung zusammen.