Rot-Grüne Gruppe lehnt die Alternativvariante zur Y-Trasse durch die Stadt ab

Pressemitteilung

Rot-Grüne Gruppe lehnt die Alternativvariante zur Y-Trasse durch die Stadt ab

„Der beabsichtigte Bau der Y-Trasse darf nicht zu einer weiteren Belastung der Bevölkerung in der Stadt führen. Eine  Zunahme von Güterverkehren können wir nicht akzeptieren“, stellen Ulrich Löb und Klaus-Dieter Salewski als verkehrspolitische Sprechen der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen unmissverständlich fest.

Wesentlich bei einer Planung der Y-Trasse ist aus der Sicht der Rot-Grünen Gruppe im Rat der Hansestadt Lüneburg, dass durch den beabsichtigten Bau das Oberzentrum und die Region Lüneburg nicht vom ICE/IC-Verkehr abgekoppelt und auf jeden Fall die Belastungen durch Güterverkehre reduziert werden müssen.

Die bei der Vorstellung der Alternativen genannte Variante des Ausbaus der Bestandsstrecke lehnen die Fraktionen ab, weil ein solcher Ausbau zwangsläufig zu einer stärkeren Belastung der Bevölkerung der Stadt führen würde. „Der Ausbau der Bestandsstrecke Hamburg-Hannover mit dem Bau eines 4. Gleises zwischen Stelle und Uelzen wäre für Lüneburg mit unzumutbaren Belastungen verbunden und ist deshalb nicht akzeptabel.“

„Wir erwarten vom geplanten Bürgerdialog der Niedersächsischen Landesregierung,  dass dort neue weitere Streckenalternativen, so der Ausbau der Strecke Hamburg Rotenburg-Nienburg, eine mögliche neue Parallelstrecke im Lärmkorridor der A7, die bisher vorgesehene alte Y-Trasse als reine Güterverkehrstrasse und die so genannte „Amerikalinie“ in der Relation Hamburg-Hannover ohne Vorbehalt zur Diskussion gestellt werden“, sind sich die Sprecher der Fraktionen einig.

In den von der niedersächsischen Landesregierung angekündigten Bürgerdialog sind die o.a. Anliegen verbunden mit dem wichtigen Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Belastungen durch mögliche Trassenführungen in der Stadt, von den regionalen Vertretern nachdrücklich einzubringen.

„Wir stehen zum Ausbau des Bahnnetzes, erwarten aber dass eine Trasse gefunden wird, die die Menschen und die Natur so wenig wie möglich belastet“, fassen Löb und Salewski ihre Aussagen zum geplanten Eisenbahnausbau in der Region zusammen.

Heiko Dörbaum

Vorsitzender