Lärmschutz für die Anwohner der Ostumgehung - Tempolimit umsetzen

Ostumgehung
 

Lärmschutz für die Anwohner der Ostumgehung - Tempolimit umsetzen

„Für die bevorstehende Ablehnung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Ostumgehung haben wir kein Verständnis. Für uns ist nicht nachvollziehbar, dass der Empfehlung des Landtagsausschusses vom Ministerium nicht gefolgt wird“, kritisieren Heiko Dörbaum und Andreas Meihsies für die Rot-Grüne Gruppe im Rat die angekündigte Entscheidung des Verkehrsministeriums.

„Nach der heute veröffentlichen Aussage des Verkehrsministeriums müssen wir annehmen, dass offensichtlich  nicht der Schutz der Anwohner vor unzumutbarem Lärm, sondern rechtlich fragwürdige  Abwägungen im Vordergrund stehen. Das kann aus unserer Sicht so nicht hingenommen werden“, sind sich die Fraktionschefs der SPD- und Grünen- Faktion einig.

Die tägliche Verkehrsmenge auf der Ostumgehung liegt mit ca. 40.000 Autos erheblich über die vor Jahren prognostizierte Verkehrsbelastung mit 15.000 Autos. In Anbetracht dieser Verkehrszunahme sind die zwischenzeitlich getroffenen Maßnahmen wie beispielsweise die Einbringung von Flüsterasphalt und passivem Lärmschutz nicht ausreichend.

Gerade aufgrund der subjektiv feststellbaren Lärmbelastung, wie von Mitgliedern des Landtages bei einem Ortstermin auch konstatiert („Es ist zu laut“), muss mehr geschehen.

Die rein mathematisch berechneten Lärmwerte schützen die Anwohner nicht genügend.

„Die eindeutige Auffassung von Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses bestätigt die Forderungen des Petitionsverfassers Borwin Pahl, der betroffene Anwohner und der Fraktionen im Rat der Hansestadt, die sich seit Jahren für ein Tempolimit einsetzen. Wir haben uns deshalb an den verantwortlichen Minister, Herrn Olaf Lies, gewandt und mit Nachdruck gefordert, die gegenwärtige Entscheidung seines Ministeriums zu überdenken“, stellen Meihsies und Dörbaum zusammenfassend fest.