Klare Absage an eine Bahntrasse durch Ochtmissen/Zeltberg/Goseburg!

Keine Trasse
 

Gruppe SPD-Bündnis 90/Die Grünen im Lüneburg, den 13.05.2015

Rat der Hansestadt Lüneburg

Pressemitteilung

Klare Absage an eine Bahntrasse durch Ochtmissen/Zeltberg/Goseburg!

„Für die Rot-Grüne-Gruppe im Stadtrat Lüneburg ist es keine Option, die Bahnstrecke Buchholz – Lüneburg zu reaktivieren.“ Diese klare Aussage treffen die verkehrspolitischen Sprecher der Rot-Grünen Gruppe im Rat, Ulrich Löb und Klaus-Dieter Salewski, und ergänzen: „Ochtmissen hat mit der Hauptbahnlinie Hamburg- Hannover, der A 39 und der Anschlussstelle Lüneburg Nord bereits heute eine hohe Lärmbelästigung zu ertragen. Eine weitere Bahnlinie mitten durch Ochtmissen mit über 3300 Einwohnern ist des Guten zu viel.“

Auch für die Bewohner weiterer angrenzender Stadtteile wie Zeltberg und Goseburg, stellt die die Reaktivierung der Buchholzer Bahn, mit Verlängerung durch die Wendlandbahn, wie es die sog. Breimeier-Variante des VCD vorsieht, eine nicht zumutbare zusätzliche Lärmbelastung dar.

„Das wollen wir den Bürgern der Stadt nicht zumuten. Der Lärm und die Erschütterung der Wohnhäuser an der Bahn, die jetzt schon hinzunehmen sind, ist bereits genug Belastung für die Stadt. Damit trägt Lüneburg seinen Anteil an der unabwendbaren Mobilitätsbelastung und das ist aber auch genug“, stellen Ulrich Löb und Klaus-Dieter Salewski zusammenfassend fest.

„Die Entlastung der deutschen Seehäfen vom wachsenden Containerverkehr muss durch eine intelligente Lösung gefunden werden, die die Menschen und die Natur so wenig wie möglich belastet“, sind sich Löb und Salewski einig und setzen auf den von der niedersächsischen Landesregierung eingeleiteten Bürgerdialog zum Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten“.