Zum Inhalt springen
Pia Steinrücke am Stint Foto: SPD Lüneburg

18. Juni 2021: Was es braucht, ist konkretes und verantwortliches Handeln. Die SPD-Fraktion begrüßt das Vorgehen der Hansestadt

Aus Sicht der SPD-Fraktion im Rat der Hansestadt haben die kurzfristigen Maßnahmen geholfen, um die Lage am Stintmarkt erstmal wieder zu beruhigen. „Das war wichtig, denn nach intensiven Gesprächen mit Anliegern, Gastronomen und den Menschen, die am Stint Begegnung suchen und friedlich feiern wollen, war klar: So konnte es nicht weitergehen.

Da ging es nicht zuletzt auch ganz massiv um die Sicherheit, gerade auch von Frauen“, so Friedrich von Mansberg, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat. von Mansberg stellt aber auch klar: „Natürlich will niemand, dass der Stint und die Brücke dauerhaft unter Polizeikontrolle stehen. Deswegen muss jetzt im Austausch mit allen geklärt werden, welche Alternativen geschaffen werden können.“

Aus Sicht der SPD-Fraktion ist daher der Dialog, den die Hansestadt und Sozialdezernentin Pia Steinrücke zu diesem Thema angeschoben haben, ausdrücklich zu begrüßen. „Gut, dass das Gespräch wirklich mit allen gesucht wird. Uns ist aber auch wichtig, den jungen Menschen konkrete Vorschläge zu machen. Die Idee, möglichst rasch einen ‚Beach‘ einzurichten, stieß in der von der Stadt durchgeführten Online-diskussion offenkundig auf große Zustimmung. In diesem Gespräch wurde aber auch deutlich, dass weitere Angebote nötig sind. Weniger hilfreich scheinen uns aber unkonkrete Absichtserklärungen. Auch eine ‚Nacht-Bürgermeister:in‘ kann aus unserer Sicht die Probleme nicht lösen. Was es braucht, ist konkretes und verantwortliches Verwaltungshandeln.“ Deswegen unterstützt die SPD Pia Steinrücke und die Stadt auf dem Weg zu konkreten Schritten und Projekten, die Feier- und Begegnungsmöglichkeiten bieten und die Interessen aller berücksichtigen. „So geht Politik für die Stadt im Sinne eines ‚neuen Miteinanders‘“, so von Mansberg weiter.

Vorherige Meldung: Eine Farce in fünf Akten

Alle Meldungen