Konkrete Schritte vor Ort - SPD in Lüneburg will plastikarme Stadt

 
 

„Von Willy Brandt stammt der Satz: ‚Es ist wichtiger, im Kleinen etwas zu tun als im Großen darüber zu reden.’ Deshalb wollen wir uns, was den Klimaschutz angeht, auch um die ‚kleinen’ Schritte kümmern und konkret etwas tun.“ So fasst Friedrich von Mansberg, Vorsitzender der SPD in Lüneburg und Mitglied im Vorstand der Ratsfraktion, die Motivation für einen Antrag zusammen, den die Sozialdemokraten zur nächsten Ratssitzung einbringen.

 

„Uns geht es darum, möglichst viele Menschen an einen Tisch zu bringen, um konkrete Schritte zu verabreden, wie wir unsere Stadt plastikarm machen können. Kaufleute, Marktbeschicker, die Hotellerie, aber auch Schulen und die Leuphana, Arbeitgeber und Gewerkschaften, Umweltverbände und natürlich auch die Politik sollten sich Gedanken machen, Handlungsfelder identifizieren und dann möglichst schnell loslegen – und so einen konkreten Beitrag zu Klima- und Umweltschutz leisten“, so von Mansberg weiter. Die SPD setze dabei nicht auf Zwang oder Bevormundung, sondern auf Austausch und gemeinsame Verabredungen.

von Mansberg und die SPD hatten die Initiative für eine plastikarme Stadt zusammen mit dem Ziel, den Landkreis Lüneburg klimaneutral zu machen,  auf einer der Freitagsdemonstrationen von „Fridays For Future“ angekündigt: „Der engagierte Einsatz vieler junger Menschen für den Klimaschutz setzt uns Ältere zurecht unter Druck, endlich mehr zu tun. Und wir sollten hier vor Ort damit anfangen und gerade auch die Vertreterinnen und Vertreter von ‚Fridays For Future’ mit einbinden.“ Die SPD benennt in ihrem Antrag auch konkrete Themen, die am runden Tisch angegangen werden könnten, etwa die Reduzierung von Einweg- und Plastikbechern und -geschirr in der Gastronomie, plastikarme Weihnachtsmärkte oder eine zentrale Rücknahmestelle für Verpackungsmaterialien in der Innenstadt. von Mansberg ist sich sicher: „Darüber hinaus gibt es sicher noch viele weitere gute Ideen. Wenn wir uns mit möglichst vielen Beteiligten an einen Tisch setzen, kommen wir definitiv weiter bei diesem so wichtigen Anliegen:“

 

 


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